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jeder 1. Donnerstag im Monat , 19:00 Uhr

 

im Papperlapapp, Röderstraße in Radeberg

 


JETZT NEU:

 

Altersfreigabe im Kino - FSK

Kinder und Jugendliche dürfen je nach Alter nur zu bestimmten Zeiten ins Kino. Außerdem dürfen sie nur solche Filme sehen, die für ihre Altersstufe freigegeben sind.

Kinder unter 6 Jahren dürfen nicht ins Kino, es sei denn, sie werden von einer personensorgeberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person begleitet und der Film hat keine Altersbeschränkung.

Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren dürfen sich nur dann im Kino und bei sonstigen öffentlichen Filmveranstaltungen aufhalten, wenn die dort gezeigten Filme für ihre Altersstufe freigegeben sind ("ohne Altersbeschränkung", "ab sechs Jahren", "ab zwölf Jahren", "ab sechzehn Jahren") oder es sich um Informations-, Instruktions- oder Lehrfilme handelt. Filme ohne Alterskennzeichen dürfen Kindern und Jugendlichen nicht gezeigt werden.

Kinder zwischen 6 und 13 Jahren müssen bei Filmen, deren Vorführung erst nach 20.00 Uhr beendet ist, von einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person begleitet werden. Dies gilt auch dann, wenn der Film für ihre Altersstufe freigegeben ist. Dasselbe gilt für Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren für Filme, deren Vorführung erst nach 22.00 Uhr beendet ist, und für Jugendliche ab 16 Jahren für Filme, deren Vorführung erst nach 24.00 Uhr beendet ist.

Die Altersbeschränkungen gelten grundsätzlich auch, wenn Eltern oder Erziehungsbeauftragte Minderjährige begleiten. Eine Ausnahme ist, wenn Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in Begleitung ihrer Eltern (Personensorgeberechtigten) in einen Film gehen, der mit "Freigegeben ab zwölf Jahren" gekennzeichnet ist (Parental Guidance). Ist lediglich eine erziehungsbeauftragte Person dabei, gilt die Ausnahme nicht.

 


 

2019

 

11. und 12. Januar 
20.30 Uhr

„Eddie the Eagle“

Komödie, Deutschland/Großbritannien/USA 2016, 106 Min, ab 0, Regie: Dexter Fletcher

Der große Moment des kleinen Underdogs bei den Winterspielen von 1982:
charmantes Feelgood-Movie über Helden, die das Leben erfindet.

Michael Edwards (Taron Egerton) alias „Eddie the Eagle“ ist ein schräger Vogel. Er träumt schon immer von einer Karriere als professioneller Athlet. Doch der ungeschickte Edwards versagt in einer Sportart nach der anderen. Eines Tages erfährt er, dass die Disziplin des Skispringens in England kaum professionell ausgeübt wird. Also stürzt er sich auf den ungewöhnlichen Sport, auch wenn er rein körperlich wegen seinem leichten Übergewicht und der dicken Brille völlig ungeeignet ist. Seine Mühen zahlen sich schon bald aus. Weil Edwards keine Konkurrenz hat, kann er sich für die großen olympischen Winterspiele von 1988 in Kanada qualifizieren. Inzwischen hat sich der erfahrene Trainer Bronson Peary (Hugh Jackman) eingeschaltet, der Michael Edwards unbedingt für den Wettkampf fit machen will. Die beiden nehmen dafür einige Strapazen auf sich. Auch wenn Edwards es mit der weltweiten Konkurrenz nicht aufnehmen kann und mit sensationellem Abstand die letzten Plätze belegt, wird „Eddie the Eagle“ – sein neuer Spitzname – zum absoluten Publikumsliebling. Die Zuschauer feiern den durchschnittlichen Typen, der seinen Traum erfüllt hat. Schließlich werden 1990 wegen ihm sogar die Regeln der olympischen Spiele geändert und durch die sogenannte „Eddie the Eagle“-Klausel ergänzt: Nun können nur noch Sportler, die einen bestimmten Mindeststandard erfüllen, an Olympiaden teilnehmen. Michael Edwards wird zur Legende und zum Medienstar.

  

 

Februardoppel

„Leben in Teheran“ 

 

8. und 9. Februar 
20.30 Uhr

 „Teheran Tabu“ 

Drama, Deutschland/Österreich 2017, 96 Min, ab 16, Regie Ali Soozandeh

Animationsfilm des iranischstämmigen Regisseurs Ali Soozandeh über drei starke Frauen,
die mit der Doppelmoral im strengreligiösen Teheran in Konflikt geraten.

Sex, Drogen, Korruption – im streng religiösen Teheran sind das selbstverständlich Tabus. Und natürlich versucht jeder, die gesellschaftlichen Konventionen im Privaten zu hintergehen. Der Animationsfilm „Teheran Tabu“ zeigt das Leben dreier Frauen, die dem jungen Musiker Babak (Arash Marandi) begegnen. So wirft die episodenhafte Erzählung ein Schlaglicht auf die patriarchal Gesellschaft des Iran, in der Sittenpolizisten junge Paare verhaften.
Da ihr drogensüchtiger Mann nicht arbeitet, ist Sara (Elmira Rafizadeh) gezwungen, anzuschaffen. Als sie einem Kunden einen Blowjob im Auto gibt, sitzt ihr Sohn stumm auf der Rückbank. Als der Kunde seine Tochter Hand in Hand mit einem Freund auf der Straße sieht, rastet er komplett aus. Die junge Donya (Negar Nasseri) wiederum steht kurz vor der Hochzeit. Nach einem One-Night-Stand mit Babak muss jedoch erst ihr Jungfernhäutchen wiederhergestellt werden. Die Hausfrau Sara (Zahra Amir Ebrahimi) möchte wieder arbeiten. Dafür braucht sie allerdings die Erlaubnis ihres konservativen Ehemanns.


 

10. und 12. Februar  
20.30 Uhr

„Taxi Teheran“

Tragikomödie, Iran 2015, 86 Min, ab 0, Regie: Jafar Panahi

Roadmovie mit Dokumentar- und Spielfilmelementen, in dem Regisseur Jafar Panahi als Taxifahrer
durch Teheran fährt und seinen Fahrgästen lauscht.

Seit ihm von den Behörden verboten wurde, als Regisseur zu arbeiten, fährt Jafar Panahi Taxi. Doch auch hinter dem Steuer gibt er seine wahre Berufung nicht auf. Fahrgäste, ein Querschnitt der iranischen Gesellschaft, nehmen bei ihm Platz und er sammelt ihre Geschichten. Unter anderem chauffiert er zwei abergläubische ältere Damen, einen Befürworter der Todesstrafe und seine aufmüpfige Nichte, die als Schulprojekt einen „zeigbaren“ islamischen Film drehen soll, durch die brodelnde Millionenmetropole Teheran.
Seit seinem Berufsverbot arbeitet Regisseur Jafar Panahi als Taxifahrer und filmt dabei seine Gäste, die er durch Teheran fährt. Roadmovie mit Dokumentar- und Spielfilmelementen, mit Regisseur Jafar Panahi als Taxifahrer.

 

 

8. und 9. März
20.30 Uhr

„Das Mädchen aus dem Norden“

Drama, Dänemark/Norwegen/Schweden 2018, 113 Min , ab 6,  Regie: Amanda Kernells
 

Preisgekröntes Drama um Rassismus im Schweden der 1930er-Jahre und ein Mädchen aus der Volksgruppe der Samen,
die als minderwertig angesehen werden.

Die junge Sami Elle Marja (Lena Cecilia Sparrok) ist eine Außenseitern. Das intelligente Mädchen möchte nicht die Rentierherde der Familie übernehmen. Wie alle anderen Sami-Kinder geht sie auf ein Internat, wo sie in schwedischer Kultur erzogen werden und entwürdigende rassenbiologische Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen. Marja beschließt deshalb, schwedisch zu werden.   Marjas Traum ist, eine höhere Schule in Uppsala zu besuchen. Als sie eines Tages einen Jungen aus der Stadt kennenlernt, sieht sie ihre Chance gekommen, dem Norden zu entkommen. Die Vorurteile und Diskriminierungen wird sie jedoch nie ganz hinter sich lassen können. Im Alter von 78 Jahren kehrt Elle Marja – nun unter dem Namen Christina (Maj-Doris Rimpi) – zurück in den Norden und lässt ihr Leben Revue passieren.

 

 

 22. und 23. März
20.30 Uhr

„Simpel“

Tragikomödie Deutschland 2017, 113 Min , ab 6,  Regie: Markus Goller
 

Roadmovie mit Frederick Lau und David Kross als ungleiche Brüder,
die sich auf die Suche nach ihrem Vater begeben - basierend auf dem Roman von Marie-Aude Murail

Die beiden Brüder Ben (Frederick Lau) und Barnabas (David Kross) sind absolut unzertrennlich. Ein Herz und eine Seele. Weil sich Barnabas geistig auf dem Stand eines Dreijährigen befindet, wird er von allen bloß Simpel genannt. Und obwohl er manchmal schrecklich nervend sein kann, würde Ben seinen Bruder nie aufgeben. Doch als die Mutter der beiden stirbt, soll Barnabas in ein Heim gesteckt werden. Ehrensache, dass Ben mit ihm ausbricht.
Gemeinsam begeben sich die beiden ungleichen Brüder auf die Suche nach ihrem Vater (Devid Striesow), den sie seit 15 Jahren nicht gesehen haben. Der lebt inzwischen mit seiner neuen Frau Clara (Claudia Mehnert) zusammen und ist überhaupt nicht begeistert, als Ben und Barnabas in sein Leben platzen. Als der Streit zwischen Vater und Sohn eskaliert, verliert Ben das erste Mal auch die Haltung gegenüber seinem Bruder. Und Barnabas steigt einfach in den nächsten Zug.



 

12. und 13. April
20.30 Uhr

„Monsieur  Pierre geht online“

Komödie Belgien/Deutschland/Frankreich 2017, 101 Min , ab 0 , Regie: Stéphane Robelin
 

 Liebeskomödie über den Rentner Pierre, der sich im Internet in die schöne Flora63 verliebt -
dummerweise hat er bei seinem Profil ein bisschen getrickst.

Das Internet steckt voller Tücken – das muss auch der Monsieur Pierre (Pierre Richard) erfahren, als er sich auf Datingplatformen als jemand anders ausgibt. Seit zwei Jahren lebt der Rentner zurückgezogen und allein. Seine Tochter (Stéphane Bissot) engagiert deshalb den Informatiker Alex (Yaniss Lespert), der den liebensswerten Monsieur an das Internet heranführen soll. Es dauert nicht lange, bis der Rentner auch die einschlägigen Datingseiten kennenlernt.
Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt – und das Internet ist der perfekte Ort, um sich zu verstellen. Schließlich lügt doch jeder ein bisschen, wenn es ums Alter oder die Größe geht. Und der findige Monsieur Pierre hat kurzerhand ein Foto von Alex benutzt, um junge Frauen kennenzulernen. Dummerweise möchte das Profil Flora63, die entzückende Fanny (Fanny Valette), Monsieur Pierre tatsächlich kennenlernen. Anstatt die Wahrheit zuzugeben, überredet der Rentner nun Alex, zu dem Date mit Flora63 zu gehen.

 

 
 

 10. und 11. Mai
20.30 Uhr

„In den Gängen“

Drama Deutschland 2018, 120 Min, ab 12, Regie:  Thomas Stuber
 

Lakonisches Drama mit Sandra Hüller und Franz Rogowski über den Mitarbeiter eines ostdeutschen Großmarktes,
der sich in die Kollegin im nächsten Gang verliebt.

Der 27-Jährige Christian (Franz Rogowski) ist der Neue in der Nachtschicht eines Leipziger Großmarktes. Unter den Fittichen des väterlichen Kollegen Bruno (Peter Kurth) lernt er nicht nur eine neue Welt kennen, die in Neonfarben von den hohen Decken erstrahlt, sondern muss sich im Mikrokosmos der Gabelstapler und Elektro-Ameisen in der Getränkeabteilung zunächst einmal beweisen.
Während er am Tag in Seminaren dank „Staplerfahrer Klaus“ lernt, die Paletten richtig zu sortieren, verliebt er sich des Nachts in seine Kollegin Marion (Sandra Hüller) aus dem Süßwaren-Gang nebenan. Sie ist jedoch verheiratet und er bekommt in ihrer Gegenwart den Mund nicht auf. Zu allem Überfluss kann er alte Laster aus dem rüpelhaften Vorleben nur schwer ablegen. Für die beiden wird der Pausenraum mit der altertümlichen Kaffeemaschine schnell zum einzigen Treffpunkt, um ihrer aufkeimenden Liebe Raum zu geben.