Januar
 "Nathalie küsst"  

Komödie/Lovestory, F 2011, 110 min. ab 0 Jahre

Für die junge Nathalie hängt der Himmel voller Geigen. Sie ist jung und hübsch, glücklich verheiratet und hat einen tollen Job. Von einem Tag auf dem anderen wirft sie das Schicksal aus der Bahn. Nach dem Unfalltod ihres Mannes kniet sie sich in die Arbeit, macht Karriere und beisst die Zähne zusammen, verbringt ihre Zeit allein. Bis sie aus einem Impuls heraus den nicht gerade attraktiven Quotenschweden in der Firma küsst und sich fast unfreiwillig auf eine emotionale Reise begibt und eine zaghaft eine neue Liebe wagt.

 
Februar

 Schwarzer Humor
im Winter 

 

 "Komm süßer Tod"

ThrillerKomödie, Österreich 2000, 108 min., ab 16 Jahre

In Wien tobt ein Krieg zwischen den konkurrierenden Rettungsdiensten Kreuzretter und Rettungsbund. Rettungsfahrer und Ex-Polizist Brenner erledigt seinen Job ohne große Emotionen und will eigentlich nur seine Ruhe, als sich um ihn herum plötzlich Todesfälle häufen. Nicht nur ein Liebespaar wird kurz vorm Koitus erschossen, auch Kollege Piefke beißt ins Gras.
Auftakt zu einem schwarzhumorigen Krimi von Wolfgang Murnberger mit Josef Hader als österreichischem "Dirty Harry", der mit subversivem Witz und Wurschtigkeit den Fall löst.

 "Ein Mann von Welt" 

Komödie/Kriminalfilm, Norwegen 2010, 111 min., ab 12 Jahre

Ulrik wird nach zwölfjähriger Haft entlassen und will sich mit seiner Familie aussöhnen. Also sucht er den Kontakt zu seiner Exfrau und dem inzwischen erwachsenen Sohn. Derweilen wird er von seiner Hausherrin bekocht, die dafür aber auch gewisse Gegenleistungen erwartet. Ein Leben in Frieden scheint möglich. Wären da nicht seine alten Kumpels, die Ulrik drängen, sich an dem Mann zu rächen, der ihn einst an die Polizei verraten hat. Und dann gerät zu allem Überfluss auch noch die familiäre Annäherung wieder in Gefahr.
Lakonische norwegische Gangsterkomödie über einen aus dem Knast entlassenen Mann, der einfach nicht Nein sagen kann.

März
"Banksy – Exit Through the Gift Shop"

Dokumentarfilm/Kunst, USA/GB, 86 min., ab 6 Jahre

Banksy ist der aktuell bedeutsamste Graffitikünstler der Welt. Der Mann aus Bristol, der seine wahre Identität geheim hält, nutzt seine eindringlichen Spraybilder als politisches Statement - Kommunikationsguerilla. Der französische Ladenbesitzer Thierry Guetta macht sich auf, Banksy mit seiner Videokamera auf die Spur zu kommen. Doch Banksy dreht den Spieß um und filmt den Mann, der ihn filmen wollte.
Heute Nacht gehören die Straßen uns: Streetart-Meister Banksy wendet sich mit seiner Form des subversiven Agitprop dem Medium Film zu - ein "F wie Fälschung" für die Generation Punk.

 

April
"Was bleibt"

Drama, D 2012, 88 min., ab 12 Jahre .

Der älteste Sohn Marko kommt aus Berlin mit seinem Söhnchen zum Familienwochenende in den schicken Bungalow seiner Eltern bei Bonn. Er verschweigt, dass er von seiner Frau getrennt lebt. Sein jüngerer Bruder Jakob lebt in der Nachbarschaft, seine Zahnarztpraxis, die ihm der Vater finanziert hat, läuft nicht und er traut es sich nicht zu sagen. Als Mutter Gitte stolz verkündet, dass sie nach 30 Jahren ihre Antidepressiva abgesetzt hat, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Mann und Söhne befürchten einen Rückfall.
In Hans-Christian Schmids eindringlichem Familiendrama brodelt es heftig unter der heilen Oberfläche.

 

Mai
 

"Das Schwein von Gaza"

KomödieDrama, F/D/B 2011, 99 min., ab 12 Jahre .

Einem Fischer vom Gazastreifen gerät ein schwarzes Schwein ins Netz. Damit gehen die Probleme los. Borstenvieh gilt bei Moslems und Juden als unrein. Der Verkauf des lästigen Tieres an einen UN-Beamten oder der Todesschuss mit der Kalaschnikov misslingen. Und die Israelis wollen nur das Sperma zu künstlichen Befruchtung, bald rollt der Schekel. Als die Islamisten Wind von der Sache kriegen, zwingen sie den armen Mann samt quiekender Begleitung zu einer tödlichen Mission.
Ein vom Pech verfolgter Fischer und ein unerwünschtes Schwein auf irrwitzige Odyssee durch den Gazastreifen.

 

Juni
 

"Barbara"

DramaThriller, D 2012, 108 min., ab 6 Jahre

Barbara, eine Ärztin, hat einen Ausreiseantrag aus der DDR gestellt, während ihr Geliebter Jörg im Westen ihre Flucht vorbereitet. Als Folge des Gesuchs wird Barbara von Berlin in ein Provinzkrankenhaus strafversetzt, wo sie unter ihrem neuen Chef Andre in der Kinderchirurgie arbeitet. Der Mann verwirrt sie - mit seiner Freundlichkeit, seiner Fürsorge, seinem Verständnis. Ist er ein Spitzel? Ist er in sie verliebt? Barbara beginnt den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie ist sich über nichts mehr im Klaren: ihre Flucht, ihre Liebe, ihre Pläne.
Prominent besetztes Drama mit Nina Hoss und Ronald Zehrfeld über das Weggehen und das Bleiben in der Endzeit der DDR.

August

Open Air Kino im Schloss Klippenstein

"Der Freischütz"

Musikfilm, Schweiz 2010, 141 min, ab 12 Jahre

Der stolze Jäger Max ist die Hauptfigugr. Er steht gerade vor der Vermählung mit Agathe, der Tochter des Erbförsters Kuno. Doch bevor er seine Braut vor den Traualtar führen darf, muss er mit einem Probeschuss, so will es der Brauch, seine Eignung als Schwiegersohn unter Beweis stellen. Leider hat Max jegliches Schussglück verlassen. In seiner Verzweiflung trifft er sich deshalb mit einem zwielichtigen Kameraden in der Wolfsschlucht, wo die beiden mit Hilfe von schwarzer Magie so genannte Freikugeln, die garantiert jedes Ziel treffen, gießen. Schon am nächsten Tag wird sich Max' Schicksal entscheiden. Werden die Freikugeln seine Rettung oder sein Verderben sein?

 

September


"Vergiss mein nicht"

Dokumentarfilm, D 2012, 92 min, ab 0 Jahre

David zieht wieder in sein Elternhaus ein, um sich um seine demenzkranke Mutter Gretel zu kümmern und seinen erschöpften Vater Malte zu entlasten. Malte pflegt seine Frau bereits seit fünf Jahren und damit unmittelbar seit seiner Pensionierung. Jetzt kann er Dank der Unterstützung seines Sohnes bei einem Urlaub in der Schweiz neue Energie tanken. Mit dem Einverständnis seiner Familie lässt David den Alltag mit seiner Mutter von einem Filmteam begleiten und ihre lichten ebenso wie ihre verwirrten Momente einfangen.

 

 Oktober
 

"Angel´s Share - ein Schluck für die Engel"

Komödie/Drama, GB/F 2012, 101 min, ab 12 Jahre

Robbie ist ein notorisches Problemkind mit hitzigem Temperament: Haarscharf schrammt der Junge in Glasgow noch einmal an einer Gefängnisstrafe vorbei und wird stattdessen zu Sozialarbeit verdonnert, wo ihn ein Sozialarbeiter für die Wonnen des Single Malt Whisky begeistern kann. Als Robbies Freundin ihr Baby bekommt und sich Konflikte verschärfen, heckt er einen Plan aus, wie er der Misere auf immer entkommen kann: Mit drei Freunden will er den wertvollsten Whisky der Welt aus einer Distillerie in den Highlands stehlen.

 

 November


"Film - Macher - Tage"

auf Schloss Klippenstein

Egal ob Amateur oder Profi, Filme machen heißt immer
Idee + Leidenschaft + Arbeit, Arbeit, Arbeit ...
am 21. und 22.11. präsentieren wir Ihnen Filme und ihre Macher. Sie werden die Möglichkeit haben, über Lust und Frust des Filmens, auf dem Weg von der Idee bis zur ersten Vorstellung, mit den Machern ins Gespräch zu kommen.

21. November
 

"Nemez"

Drama, D2012, 97 min. , ab 12 Jahre
Regie:
Stanislav Güntner

 

Dima, ein junger Russlanddeutscher, kommt aus dem Jugendknast und möchte in Berlin ein neues Leben anfangen. Sein Vater will mit der Familie wieder zurück in die alte Heimat, er möchte in der Fremde bleiben, hofft auf gesellschaftliche Akzeptanz in der neuen Heimat. Die Liebe zu einer deutschen Kunststudentin aus gutem Hause scheint eine Wende einzuleiten. Doch sein früherer Brötchengeber, ein perfider Kunstdieb, will nicht auf seine Dienste verzichten. Nemez setzt alles aufs Spiel, um die Vergangenheit abzuschütteln und neu anzufangen.

22. November

"Zwei Vögel in Tibet"

Roadmovie, D 2012,  88 min, ab 0 Jahre
Regie:
Micha Hloucal

 

Die große weite Welt hat noch nichts von Hänichen in Sachsen gehört. Aber Udo und Sven Vogel, die hier mit ihrer 'Muddi' leben, wollen das ändern. Sie träumen davon, als erste Einwohner von Hänichen am Fuße des Mount Everest zu stehen. Über 4.500 Kilometer führt ihre Reise mit dem Auto durch China und Tibet. Dabei stellen die Brüder fest, im Land des Lächelns zieht man einfach nur "ne Gusche". Pleiten, Pech und Pannen begleiten die Sachsen auf der Reise. Und auch das Essen gestaltet sich als schwierig. Die Brüder philosophieren dabei über Stäbchen, Reis und Hühnerfüße. Kurzerhand rufen sie das Projekt 'Stäbchen essen' ins Leben. Mit Witz und Charme erzählt dieser moderne Reisefilm vom Abenteuer 'Selbstfahr-Rallye' durch das kommunistische China hinein ins buddhistische Tibet. Der TV-Journalist Micha Hloucal liefert traumhafte Bilder von und gefährliche Einblicke in ein besetztes Land.

23. November

Radeberger Filmpreis "Goldene Melone"

Am 23. November fand unser Amateurfilmwettbewerb statt:

Platz 1 Ferdinand Lorek mit
"Banditen auf Rädern"
ein Krimi in dem es ein Komissar gleich mit 2 Ganovenbanden zu tun hat

Platz 2 Michaela Gorges mit
"So wie du bist"
https://dl.dropboxusercontent.com/u/7389545/gesamt.mp4
Animationsfilm mit Legofiguren, die zeigen wie sie sind

Platz 3 Friederieke und Marie Hänsel, Stefanie Hermann mit "Nachtgedanken"
filmische Interpretation von Hermann Hesses "Nachtgedanken" aus dem "Steppenwolf"
 

 Dezember
 

Familienkino

"Mein Freund Knerten"

Kinderfilm / Fantasy, Norwegen 2009, 73 min, ab 0 Jahre

Junior zieht mit seinen Eltern und dem großen Bruder Phillip aufs Land, wo der nächste potenzielle Freund meilenweit entfernt wohnt. Da fällt ein sprechender Zweig aus einem Nadelbaum und stellt sich Junior als Knerten vor und erweist sich als guter Spielkamerad und Begleiter. Die Erwachsenen sehen den imaginären Freund selbstverständlich nicht, weshalb Knerten schon mal Gefahr läuft, als Holzscheit im Kamin zu landen. Märchenhafter, herzerfrischender Familienfilm um einen kleinen Jungen, der mit einem sprechendem Zweig so manches Abenteuer...

Märchenhafter, herzerfrischender Familienfilm um einen kleinen Jungen, der mit einem sprechendem Zweig so manches Abenteuer...

 

 

 

 

 

Buena Vista e.V. - Rechenschaftsbericht für das Jahr 2013

Dieser Rechenschaftsbericht wird kurz ausfallen müssen und spiegelt damit eine allgemeine Tendenz innerhalb des Buena Vista e.V. wider: wir sind alle vollständig ausgelastet, es gibt keine Reserven mehr. Das Gefühl, die Vereinsarbeit nicht mehr angemessen leisten zu können, hat bei Anett dazu geführt, dass sie sich für einen Austritt entschieden hat. Schade für uns, aber nachvollziehbar. Alle anderen sind geblieben, haben viel Schönes ermöglicht und genug Anlass gegeben, dieses vergangene Kinojahr insgesamt nicht in düsteren Farben zu zeichnen, was nach diesem Einstieg vielleicht zu befürchten wäre.

Zunächst war – was ich immer zuerst anführe – unser Programm gut, mit guten Rahmenprogrammen (wobei manche Ideen besonders gut waren: die Bleikugeln beim Freischütz etwa; gut war auch die Deko bei „Barbara“ und der Whisky bei „The Angel's Share“) und besonders im Hinblick auf die Genres abwechslungsreich. Wir hatten Dramen („Was bleibt“), Tragikomödien („Nathalie küsst“, „The Angel's Share“), Schwarzhumoriges (Februar-Special), sehr gute Dokumentationen („Banksy“, „Vergiss mein nicht“), einen Musikfilm („Freischütz“) sowie, traditionell im Dezember, einen Kinderfilm. Insgesamt setzte sich die Entwicklung hin zur Auswahl vorrangig neuer Filme aus europäischer Produktion fort: Die Filme, die wir 2013 gezeigt haben, stammten alle aus den Jahren 2010-2013; die älteste Produktion, „Komm, süßer Tod“, ist aus dem Jahr 2000!

Die Zuschauerzahlen des regulären Programms bewegten sich im gewohnten Bereich, waren dabei aber bei manchen Filmen enttäuschend niedrig: So fanden bei „Banksy“ insgesamt 11 Leute ins Kino; auch „Barbara“ (ein bekannter Titel also!) war überraschend schlecht besucht (38). Besonders gut besucht waren „Was bleibt“ (62), „Der Freischütz (überraschend: 69) und das Kinderkino (47). Auch der zweite Film des Februarspecials, „Komm, süßer Tod“, wurde gut angenommen (50). Was insbesondere bei unbekannten Filmen eine gute, aussagekräftige Werbevariante ist, sind die Trailer, die Holger jetzt regelmäßig auf DVD vorbereitet. Dafür gebührt ihm ein Dank!

Neben dem regulären Betrieb gab es 2013 auch wieder besondere Höhepunkte; den Schwarzen Winter – wie erwähnt mit guter Resonanz beim zweiten Film – und im Herbst die Film-Macher-Tage, die in der durchaus berechtigten Hoffnung auf viele Zuschauer im Schloss Klippenstein stattfanden, aber leider auf sehr geringe Resonanz stießen. Schade, wo wir einiges ins Werk gesetzt hatten! Es waren Regisseure da, ganze Filmteams; da drückte die Leere im großen Saal des Schlosses zunächst schon ziemlich auf die Stimmung. Dass sich dann doch gute Gespräche ergaben, ist dem Interesse der jeweils Anwesenden zu verdanken. Auch der Amateurfilmwettbewerb bescherte uns diesmal kein großes Haus, sondern wurde vorrangig von den teilnehmenden Familien bestritten. Die vorbereiteten Schnittchen aßen wir selbst, und Kürbissuppe gab es dann eben zu Hause. Woran es nun am Ende lag, dass so wenige kamen, ist schlecht zu sagen. Die Werbung war gut sichtbar, die Pressemitteilungen erschienen regelmäßig, Mailverteiler und Trailer bereiteten ebenfalls auf die Film-Macher-Tage vor. Vielleicht hätten wir die Filme, deren Regisseure wir für einen Besuch gewinnen konnten, einzeln vorführen und bewerben sollen? Wer weiß.

Es ist seltsam, zumal wir ab dem Herbst mit Facebook eine zusätzliche Werbeplattform ausprobierten, die – was die Klicks und Likes betrifft – auch gut angenommen wird; inwieweit dadurch tatsächlich auch Leute ins Kino finden, lässt sich noch nicht beurteilen. Ansonsten haben wir neben den, wie gesagt, sehr schönen Trailern wie gewohnt über Homepage, Plakate, die Litfasssäule, Presse und Mailverteiler sowie den Halbjahreskalender auf uns aufmerksam gemacht; für so spezielle Filme wie „Banksy“ wäre es günstig gewesen, entsprechende Zielgruppen konkret anzusprechen.

Wichtig ist für den Rückblick auf 2013 weiterhin, dass wir aus technischen Gründen nun weitgehend DVD zeigten. Der Beamer ist an der Decke, Player und Verstärker stehen am Tresen; damit ist das Equipment optimal installiert und gut bedienbar. Großer Vorteil der neuen Technik ist, dass die Aufgabe des Vorführers nicht länger bei Rolf und Sybill allein liegt, Nachteil (wie bei „Zum Geburtstag“), dass sehr neue Filme eben mitunter noch nicht auf DVD zu haben sind. Probleme im Umgang mit der digitalen Technik sind nach wie vor der Ton sowie die Tatsache, dass oftmals das Menü der DVD auf der Leinwand erscheint. Für letzteres gibt es am DVD-Player tatsächlich einen Ausweg; was den Ton angeht, werden wir sicher perspektivisch den Verstärker ersetzen müssen.

Nun ist noch kurz auf unsere Kooperationen hinzuweisen: Seifersdorf (wobei da inzwischen nur noch die DVD geliefert werden muss), Schloss Klippenstein, die Wohnungsgenossenschaft; dazu 2013 auch wieder einmal das Humboldt-Gymnasium (Wilderness International) sowie der Baumhaus-Hort. Die Schulen sind nach wie vor unzuverlässige Partner.

Weiterhin wäre nun auf die Zusammenarbeit mit der Presse einzugehen – da hat sich nichts geändert, alles wie gehabt.

Am Ende dieses Berichtes soll, auch um auf 2014 vorzuverweisen, der Bogen zum Anfang geschlagen werden: Wir sind alle sehr ausgelastet mit Arbeit, Kindern, weiteren Projekten. Dies  erlaubt uns oftmals nicht, uns mit voller Kraft um das Kino zu kümmern. Insbesondere in der Zeit, in der Rolf und ich uns beide weniger einbringen konnten, hat Claudia viel abgepuffert – dafür verdient sie großes Lob und herzlichen Dank. Insgesamt war das Jahr dabei doch gut. Der Vorstand ist seinen Aufgaben gerecht geworden.

Auf Dauer müssen wir nun aber wieder ausgewogen arbeiten. Damit das möglich wird, müssen wir auf unsere tatsächliche Kapazität Rücksicht nehmen. Das heißt nicht, dass wir keine Höhepunkte mehr wollen – einen, von dem ich jedenfalls noch lange zehren werde, haben wir mit dem Besuch von Denis Dercourt gerade erlebt. Aber unsichere Großprojekte wie etwa Mini-Filmfeste o.ä. sollten wir vielleicht erst dann wieder in Angriff nehmen, wenn wir sie auch gut stemmen können. Bis dahin machen wir gutes Programm, gute Vorprogramme – und werben für engagierte neue Mitglieder.

 

Antje Junghanß, Vereinsvorsitzende