Januar
 Wir freuen uns ganz besonders den Regisseur Denis Dercourt am Samstag, dem 25. Januar bei uns in der Kinobar begrüßen zu dürfen!
 

Der Franzose Denis Dercourt macht Filme in Deutschland. Seine Karriere begann Denis Dercourt in der Musik: als Solobratschist in Frankreich. Seit Mitte der 90er unterrichtet er als Professor Kammermusik am Straßburger Konservatorium. Einige Jahre später begann er als Autor und Regisseur mit dem Filmemachen und konnte mit "Das Mädchen, das die Seiten umblättert" seinen bislang größten Erfolg feiern. Seit drei Jahren lebt Dercourt in Berlin.

 Wir zeigen Denis Dercourt´s Film:

  

"Das Mädchen, das die Seiten umblättert"

Drama/Thriller - F 2006
85 min., ab 12 Jahre

Im Spannungsfeld von Erotik, Macht und Abhängigkeit geht eine junge Schönheit mit Engelsgesicht
auf einen Rachefeldzug und zerstört eine Familie.

Mélanie Prouvost kommt aus einfachen Verhältnissen und ist eine begabte Pianistin. Ihre Eltern und sie selbst wünschen sich eine Karriere im Konzertsaal. Doch ihr Lebenstraum findet ein jähes Ende. Beim Vorspiel bei der Aufnahmeprüfung am Musik-Konservatorium bringt sie die Jury-Vorsitzende Ariane Fouchecourt mit ihrem Gehabe absichtlich aus dem Konzept. Sie wird abgelehnt. Zehn Jahre später bietet sich Mélanie die Chance zur Rache.

 

 

 


Februar
„Winterdieb“

 Komödie / Drama - Schweiz/Frankreich 2012
98 min., ab 6 Jahre 

 

Starkes und sensibles Drama um einen Zwölfjährigen auf der Suche nach ein bisschen Zärtlichkeit - angesiedelt in einem alpinen Touristenort.


Ein Zwölfjähriger fährt jeden Tag vom Tal hinauf ins verschneite Bergmassiv, um Touristen zu bestehlen. Nicht, um sich irgendwelche PC-Games zu kaufen, sondern um vom Verkauf des Diebesguts banale Dinge wie Milch, Brot und Klopapier zu bezahlen. Er lebt in einem unwirtlichen Hochhaus zusammen mit seiner jungen Mutter, die sich bei ihren Lovern als seine Schwester ausgibt und für deren Unterhalt er sorgt. Seine Sehnsucht nach ein bisschen Zärtlichkeit und Zuneigung bleibt unerwidert.

 

 

März 

 „Die Kunst sich die Schuhe zu binden“ 

Komödie / Drama - Schweden 2011
101 min., ab 0 Jahre

 

Alex betreut eine Behindertengruppe und meldet sie bei "Schweden sucht den Superstar" an. Feel-Good-Dramödie aus Schweden.

Mag sich Alex auch für einen Helden halten - er hat es endgültig versaut und wird hochkant von seiner Freundin Lisa rausgeworfen. Der verantwortungsscheue Vollversager nimmt einen Job als Betreuer in einem provinziell gelegenen Behindertenheim an, um Lisa und seine 4-jährige Tochter zurückzugewinnen. Seine sorglose, aber liebenswerte Art kommt bei dem unter der strengen Pädagogik leidenden Behinderten-Trupp so gut an, dass Alex sie bei einem Talentwettbewerb anmeldet. Und damit konservativen Eltern, Kollegen und Vorgesetzten ein Dorn im Auge wird.

 


April

 „The Tree - Der Baum“

 Frankreich/Italien/Australien 2010
100 min., ab 6 Jahre  .

 

Gefühlvolles Drama um Mutter und Tochter, die um den Mann bzw. Vater trauern. Abschlussfilm des Festival de Cannes 2010.

Nach dem Tod ihres Vaters teilt sich die achtjährige Simone ein Geheimnis mit ihrer Mutter Dawn und später auch mit ihren drei Brüdern: Sie können die Stimme des Vaters durch die Blätter eines prächtigen Baumes im Garten ihres Hauses hören. Simone ist überzeugt, dass es seine Art ist, ihnen zu zeigen, dass er sie weiterhin beschützt. Doch dann beginnt Dawn einen neuen Mann zu sehen. Simone kann Georges nicht ausstehen und zieht in das Baumhaus. Doch Dawn ist nicht bereit, mit anzusehen, wie der Baum nach und nach versucht, sich ihrer Familie zu bemächtigen.

  


Mai
 

 „Der Vorname“ 

Komödie - Frankreich/Belgien 2012
110 min., ab 12 Jahre 

 

Brillante Komödie um ein Dinner zu Fünft in Paris, bei dem ein skandalöser Babyname verraten wird und zum Eklat zwischen Pärchen und Freunden führt. 

Zwei Paare und ein männlicher Single treffen sich zum gemütlichen Dinner in Paris. Beim Warten auf die schwangere Gattin verrät der Mittvierziger Vincent den Vornamen des Babys, ein absoluter Tabu-Name, der zum Eklat führt und zum Aufdecken persönlicher Lebenslügen. Was die Beteiligten lange unter den Teppich kehrten, kommt bei bestem Wein und marokkanischen Köstlichkeiten und ohne Kompromisse auf den (Ess)Tisch - unangenehme Wahrheiten, verdrängte Erinnerungen und falsche Verdächtigungen.


 

Juni 

 “This Ain't California”

 - Das ist nicht Kalifornien

Dokumentarfilm - Deutschland 2012
99 min., ab 12 Jahre 

 

Quasi-Dokumentarfilm zum wenig beachteten Phänomen der Skateboard-Kultur in der DDR

Ost-Berlin in den 80er-Jahren: Mit der Skater-Szene bildet sich einmal mehr eine Jugend-Subkultur heraus, die ihr Dasein unter den Argusaugen des DDR-Staates pflegt. Von den ersten, selbst an die Bretter montierten Rollen über den als "Parkur" genutzten Alexanderplatz bis zum Wiedersehen der Veteranen nach 20 Jahren zeigt die Doku die wichtigsten Stationen der Skateboarder. Das Ehemaligen-Treffen gedenkt einem der Ihren, denn der unter dem Spitznamen "Panik" bekannte Skater starb in Afghanistan den Soldaten-Tod.
 

 

August
 

„Der Medicus“

 Deutschland 2013
155 min. ab 12 Jahre

Verfilmung des gleichnamigen Bestseller von Noah Gordon um die abenteuerliche Reise einer englischen Waise, der in Isfahan des 11. Jahrhunderts zum Arzt ausgebildet wird.

Nach dem Tod seiner Mutter durch eine mysteriöse, im 11.Jahrhundert noch unheilbare Krankheit, zieht es den jungen Engländer Rob Cole viele Jahre später ins persische Isfahan. Dort lernt er bei Ibn Sina, dem berühmtesten Arzt des Orients, alles über Medizin, findet er die große Liebe, aber auch einen Hexenkessel vor, in dem er sich als Jude tarnen muss, weil Christen verfolgt werden, und der Einfluss muslimischer Fundamentalisten auch für den tyrannischen Schah, den Förderer Ibn Sinas, zur Bedrohung wird.
 

 

September
 

 „Paulette“

 KomödieDrama, Frankreich 2012
87 min., ab 12 Jahre 

Märchenhafte Sozialkomödie um eine Rentnerin aus der Banlieue, die ihre magere Rente aufbessert, indem sie Haschcookies verkauft.

Witwe Paulette lebt von einer kargen Rente in einem Vorort von Paris. Als ihre Möbel gepfändet werden, hat sie die Nase voll von Wohlanständigkeit und heuert bei einem Drogenboss an. Bald dealt sie in Bahnunterführungen und Hausfluren und macht den coolen Jungs mit ihrer karierter Einkaufstasche Konkurrenz. Die ehemalige Konditorin hat eine tolle Geschäftsidee, backt mit ihren drei Freundinnen zu Hause Hasch-Cookies statt Schwarzwälder Kirsch. Die süßen Leckereien gelten schnell als Geheimtipp in der Szene.

 

Oktober
 

  „Alphabet“

Dokumentarfilm, Österreich/Deutschland 2013
113 min., ab 0 Jahra

Dokumentation über unser überholtes Bildungssystem, das mit den gesellschaftlichen Anforderungen nicht mithalten kann.

 Unser Schulsystem ist als Relikt des industriellen Zeitalters überholt. Darüber ist man sich einig. Doch neue Konzepte zielen fast einstimmig auf eine Leistungsgesellschaft ab, in der der Schüler zu immer größerer Performance getrimmt wird. Dabei können die Herausforderungen unserer Zeit, die politische und wirtschaftliche Unsicherheiten mit sich bringen, nur durch die Fähigkeit zum innovativen Denken gelöst werden. Die Dokumentation zeigt, wie eindimensionale Denkmuster entstehen und was die Folgen für unsere Gesellschaft sind.

 

 

November

 
„Fack ju Göhte“

Komödie
, Deutschland 2013
118 min., ab 12 Jahre

Politisch unkorrekte Komödie über Lehrer und Schüler vom Macher von "Türkisch für Anfänger" mit Jungstar Elyas M'Barek als gangsterhaftem Aushilfspauker.

 Zeki Müller ist der neue Aushilfslehrer an der Goethe-Gesamtschule - und so einen hat die überkorrekte Referendarin Lisi Schnabelstedt noch nie gesehen: Er sieht gut aus, pflegt ungewohnte Lehrmethoden und bekommt sogar die Horrorklasse 10b in den Griff. Was sie (noch) nicht weiß: "Herr Müller" kommt frisch aus dem Knast und will nur an seine Beute, die er unter dem Turnhallenneubau vergraben hat. Bald befindet sie sich in einem Dilemma - soll sie das kriminelle Geheimnis des Neo-Kollegen lüften oder ihn, nicht ganz uneigennützig, zum besseren Menschen machen?

 

 

Familienkino im Dezember


 Dezember

 

„Pettersson & Findus - Kleiner Quälgeist, große Freundschaft“

 Kinderfilm, Deutschland 2014
90 min., ab 0 Jahre

Erster Realfilm nach der populären Kinderbuchreihe des schwedischen Autors Sven Nordqvist.

 Auch wenn es Pettersson nicht zugeben mag, aber etwas einsam ist der alte Tüftler und Bastler schon auf seinem abgeschiedenen Hof mit ein paar Hühnern. Deshalb ist es ihm gar nicht so unrecht, als Nachbarin Beda eines Tages mit einem kleinen Kätzchen bei ihm auftaucht. Sofort weckt Findus, wie er ihn nennt, Vatergefühle bei Pettersson. Als sich herausstellt, dass der Kater sprechen kann, erleben die beiden fortan Abenteuer, die vom Zubereiten einer Geburtstagstorte bis zum Verjagen eines Hühnerdiebes reichen.

 

Ein herzerwärmender Filmspaß mit wichtigen positiven Botschaften, schon für die kleinsten Zuschauer.