30. Juli

Open Air auf Schloß Klippenstein

„Greatest Showman“ 

Musicalfilm / USA 2018 / 105 Min./ ab 6 Jahre

 Filmbiografie über den Zirkuspionier P.T. Barnum

Als P.T. Barnum (Hugh Jackman) seine Arbeit verliert, treiben ihn und seine Frau Charity (Michelle Williams) Existenzsorgen um. Doch dann hat der zweifache Vater Barnum eine Geschäftsidee: Er gründet ein Kuriositätenkabinett, für das er unter anderem eine bärtige Frau und einen kleinwüchsigen Mann anheuert. Doch er will seinen zahlenden Gästen nicht nur Kurioses bieten, sondern auch eine atemberaubende Show mit Akrobaten wie der Trapezkünstlerin Anne Wheeler (Zendaya) und spektakulären Tänzern. Gleichzeitig sehnt Barnum sich nach dem Respekt der feinen Gesellschaft, die hochnäsig auf seinen Zirkus herabsieht. Er tut sich daher mit dem seriösen Theatermacher Phillip Carlyle (Zac Efron) zusammen und als er bei einer königlichen Audienz der schwedischen Opernsängerin Jenny Lind (Rebecca Ferguson) begegnet, wittert er die Chance darauf, endlich auch in der High Society und in der Kunstszene ernstgenommen zu werden. Er geht mit Jenny auf Amerika-Tournee... 

 

 

31. Juli

Open Air auf Schloß Klippenstein

„Ready Player One“ 

 Science-Fiction- Abenteuer / USA 2018 / 140 Min. / ab 12 Jahre

 Wohin flüchten, wenn die Welt nicht mehr viel verspricht? … Zur inneren Emigration lädt eine Online-Plattform namens OASIS ein, ein gigantisches Multiplayer-Simulationsspiel.

 Im Jahr 2045 spielt sich das Leben vieler Menschen auf der heruntergekommenen Erde zum größten Teil nur noch in der OASIS ab. Das ist eine vom ebenso genialen wie exzentrischen Programmierer und Web-Designer James Halliday (Mark Rylance) erfundene virtuelle Welt, die mehr als die düstere Realität zu bieten hat. Die meiste Zeit seines jungen Lebens verbringt auch der 18-jährige Wade Watts (Tye Sheridan) damit, mit seinem Avatar Parzival in diese Welt einzutauchen und zu versuchen, die Aufgaben zu lösen, die Halliday vor seinem Tod in der OASIS hinterlassen hat. Demjenigen, der als erster alle Herausforderungen meistert, winkt nämlich unermesslicher Reichtum und die Kontrolle über die OASIS. Bislang sind Wade und seine Freunde, darunter Art3emis (Olivia Cooke) und Aech (Lena Waithe), zwar stets schon an der ersten Aufgabe gescheitert, doch sie geben nicht auf – ebenso wenig wie der skrupellose Konzernchef Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn), der sich OASIS unbedingt unter den Nagel reißen will…

August

am 14.8. Andreas Zöllner LIVE im Vorprogramm!

Kinobar - Hofkino

„Gundermann“ 

Drama Deutschland 2018, 127 min, ab 0 Jahre, Regie: Andreas Dresen

Biopic über den Liedermacher und Baggerfahrer Gerhard Gundermann,
der mit der Band Silly das Album zur Wende vorlegte und den Alltag im Osten vertonte.

 Gerhard Gundermann war in der DDR als singender Baggerfahrer bekannt. In seinen Liedern sang er vom Alltag der Arbeiter im Braunkohlerevier der Lausitz, setzte sich kritisch mit dem System auseinander und verarbeitete in dem Song „Sieglinde“ auch sein eigenes Wirken als Spitzel für die Stasi. Gundermann lebte immer zwei Leben: Als erfolgreicher Musiker und als Arbeiter, als Familienvater und öffentliche Person, als Sozialist und als Querkopf, der wegen „prinzipieller Eigenwilligkeit“ aus der SED ausgeschlossen wurde.

Wie hat Gerhard Gundermanns (Alexander Scheer) Karriere begonnen? Im Hoyerswerda der frühen 70er-Jahre meldet sich der überzeugte Sozialist zur Offiziersausbildung bei der NVA. Doch Gundermann eckt auch hier bereits an. Als er sich weigert, ein Loblied auf einen General zu singen, wird er auf Bewährung in den Braunkohletagebau geschickt und findet seine wahre Bestimmung im rumpelnden Takt der Bergbaumaschinen.

 

September

 „Unsere große kleine Farm“

Dokumentarfilm USA 2019,  92 Min, ab 0, Regie: John Chester

Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen zeigt der Film, wie sich ein Ehepaar der ökologischen Landwirtschaft verschreibt und aus Brachland ein Paradies zaubert.

Weil ihr Hund Todd zu laut bellte, wurde den Chesters ihr kleines Apartment in Santa Monica gekündigt. Schon lange träumten die Food-Bloggerin Molly und der Dokumentarfilmer John von einer eigenen kleinen Farm und nahmen die Kündigung ihrer Wohnung zum Anlass, sich diesen Wunsch zu erfüllen.  Aus einer Zwangsversteigerung erwarben sie ein 81 Hektar großes Stück Land, das von der vorher betriebenen Monokultur gezeichnet war. Sie kauften Hühner und Enten, eine trächtige Sau und Hütehunde, pflanzten verschiedene Sorten Obstbäume, legten Kompostplätze an und gleichzeitig den Grundstein für ein eigenes kleines Ökosystem. Dennoch mussten sie einige Rückschläge einstecken und mit Naturkatastrophen und wilden Tieren klar kommen, wie mit einem nahenden Großbrand
oder Koyoten, die die freilaufenden Hühner rissen.
John Chester, Farmbesitzer und Regisseur des Films, kommentiert dabei das Geschehen aus dem Off und kann rückblickend über die ein oder andere Komplikation lachen.